Dresden/München, 02.07.2008. Die Siltronic AG, einer der führenden Hersteller von Siliciumwafern, und die Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG als Tochterunternehmen der Qimonda AG, einer der führenden Anbieter von Speicherprodukten, starten eine Kooperation im Rahmen des Verbundprojektes "Silicium-basierte Grundmaterialien für 3-dimensionale Transistoren" (SIGMADT). Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 6,5 Millionen Euro gefördert. Die Partner erforschen dabei gemeinsam die Grundlagen für die übernächste Generation integrierter elektronischer Bauelemente, beispielsweise für Anwendungen im Bereich der DRAM-Datenspeicher. Das stärkt die Kompetenz der sächsischen Mikroelektronikstandorte Dresden und Freiberg insbesondere in den Bereichen Halbleitertechnologie und Materialwissenschaft. Das im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung geförderte Projekt SIGMADT ermöglicht den Partnern eine frühzeitige Kooperation in einem strategischen Forschungsbereich und somit die Chancen, hier einen Wettbewerbsvorteil für die Region herauszuarbeiten.
Bei zukunftsweisenden Siliciumbauelementen zeichnet sich ein Übergang von 2-dimensionalen zu 3-dimensionalen Transistoren ab. Dadurch soll es möglich werden, zukünftigen Anforderungen (z. B. geringerer Stromverbrauch und höhere Leistungsfähigkeit) an neue Bauelemente bei zunehmend kleinerer Strukturgröße gerecht zu werden. Ziel der gemeinsamen Grundlagenforschung ist es, die Eigenschaften des Siliciumwafers auf die Anforderungen zukünftiger 3-dimensionale Transistoren optimal abzustimmen.
Darüber hinaus werden neue Prozesse zur Herstellung zukünftiger Waferscheiben und Transistoren erarbeitet, da die 3-D-Technologie bisher ungekannte Anforderungen, beispielsweise an die Ebenheit der Wafer, stellt.
Über Siltronic
Siltronic ist einer der Weltmarktführer für Wafer aus Reinstsilicium und Partner vieler führender Chiphersteller. Wir entwickeln und produzieren Wafer mit Durchmessern bis zu 300 mm an Standorten in Europa, Asien, Japan und USA.
Siliciumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik – für Computer, Mobiltelefone, Internet, DVD-Player, Flachdisplays, Navigationssysteme, Airbags, Computertomografen, Flugzeugsteuerungen und vieles mehr.
Weitere Informationen unter
www.siltronic.com .
Über Qimonda
Die Qimonda AG (NYSE: QI) ist ein weltweit führender Anbieter von Speicherprodukten mit einem breiten, diversifizierten DRAM-Produktportfolio. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte Qimonda mit weltweit rund 13.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,61 Milliarden Euro. Das Unternehmen kann auf fünf 300-mm-Fertigungsstätten auf drei Kontinenten zugreifen und betreibt sechs bedeutende Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.
Qimonda Dresden ist mit ca. 3400 Mitarbeitern das globale Forschungs- und Entwicklungszentrum mit einer 300-mm-Pilotfertigung. Das Unternehmen bietet, basierend auf seinen Strom sparenden Technologien und Designs, DRAM-Produkte für eine Vielzahl von Anwendungen, wie Computing, Infrastruktur, Grafik, Mobil und Consumer.
Weitere Informationen unter:
www.qimonda.com Die Inhalte dieser Pressemitteilung sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z. B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.
Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitungen von Siltronic und Qimonda beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen ist weder geplant noch übernehmen die Unternehmen die Verpflichtung dafür.